Gartenimpressionen und Häkel-Lieblingsplatz


Da sitz ich hier so faul in meinem Gartenstuhl, genieße die Sonne und ein leckeres Eis und hab nicht mal ein schlechtes Gewissen. Dabei hätte ich noch so viel offene Projekte, die darauf warten fertig zu werden.  Aber manchmal muss man sich eben eine Auszeit geben, oder? Die Gedanken fließen lassen … und auf neue Ideen warten.

In der Zwischenzeit könnte ich euch ja ein wenig in unserem Garten herumführen und euch meinen Lieblings-Häkelplatz zeigen.  🙂

 

 

Hier sitz ich also gerade auf meinem Lieblings-Häkel-Platz, wie immer in Gesellschaft meines treuen Whippets Loui und löffle genüsslich mein Eis (übrigens Schoko und Kirsche….nur falls es jemanden interessiert). Es weht ein leichtes, aber angenehmes Lüftchen und schickt mir eine  Mischung aus Sonne, Gras, und einem Hauch von Chlor in die Nase.

 

 

Ja ihr lest richtig. Wir gehören zu den Glücklichen, die einen kleinen Pool ihr eigen nennen dürfen. Vor drei Jahren hat uns „der beste Ehemann von allen“ ebensolchen in den Garten gebaut und seitdem wohnen unsere Kinder praktisch darin, kaum dass die Sonne heraus spitzt und das Pool-Thermometer 22 Grad anzeigt. 🙂

Ich würde euch ja gerne ein Foto davon zeigen, aber es gibt kein Foto mit Pool bei Tageslicht ohne Kinder darauf! (Sollte ich aber dringend mal nachholen). Es gibt nur eins bei Nacht bzw. Dämmerung. Denn mein „bester Ehemann von allen“ hat sich hier richtig ausgetobt und alles an Lichterketten, Spots und technischen Raffinessen eingebaut, was zur Verfügung stand. 😀

 

 

Die Kinder hatten damals ein rotes Spielhäuschen aus Holz, welches sie nicht mehr nutzten. Dies wurde einfach zum „Pool-Häuschen“ umfunktioniert, blau-weiß angestrichen und mit ein paar Netzen und maritimen Accessoires versehen. Jetzt bietet es ausreichend Platz für die gesamte Pool-Technik  und sieht auch noch hübsch aus.

Ich denke an den anstrengenden, manchmal auch lustigen Umbau zurück (der genügend Stoff für mehrere Blogbeiträge geben würde) , während ich das Schilf beobachte, dass sich im Wind wiegt und das Häuschen umspielt, als würde es ihm etwas zuflüstern.

 

 

 

Mein Blick wandert durch unseren Garten und entlockt mir ein Grinsen. Denn es ist unverkennbar, wessen Handschrift er trägt. Auch, wenn einige Kompromisse gemacht wurden.  Doch ja natürlich! Was denkt ihr von mir? Ich bin da durchaus bereit, auch die Vorlieben anderer …na ja, sagen wir….zu dulden. 🙂 Aber die vorherrschende Farbe ist eindeutig rosa. Rosa Rosenbüsche unterbrochen von lila farbenem Lavendel und dazwischen, die eine oder andere Palme, Buchs und ein kleines Olivenbäumchen. Aber rosa dominiert. Eindeutig. 🙂

 

 

Dieses  Jahr freue ich mich allerdings ganz besonders, dass alles , was ich gepflanzt habe, so wächst und gedeiht. Dabei besitze ich wahrlich keinen grünen Daumen. Ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die jede Pflanze, Blume oder Strauch mit Namen benennen können (Ehrlich gesagt, kenne ich die meisten gar nicht). Wenn man es genau nimmt, bin ich wahrscheinlich eher der zu Fleisch gewordene Alptraum einer jeden Gärtnerin. Denn ich kaufe ausschließlich was mir gefällt, unabhängig von Standort, Boden oder sonstigen Faktoren, die ein Pflänzlein so braucht, und pflanze es einfach dorthin, wo es mir gefällt. Punkt.

 

 

 

Klar ging das auch schon manches mal in die Hose. Aber ich bin ja lernfähig. Dieses Jahr war ich sogar sehr mutig und habe zum ersten Mal Gemüse angepflanzt. Hauptsächlich allerdings, weil meine Kinder so sehr darauf drängten. Es wäre ja wohl soooooo cool, die eigenen Zucchini und Gurken zu essen (dass sie gar keine Zucchini mögen, ist dabei selbstverständlich nebensächlich!). Was soll ich sagen, gekauft, gepflanzt….und nun bin ich gespannt. Sie werden tatsächlich größer, aber ob sie auch essbar sind, bleibt abzuwarten. 🙂

 

 

In der Zwischenzeit nähe ich maritime Utensilos (eine kostenlose Anleitung inkl. SM findet ihr übrigens HIER) und decke schon mal den Tisch. 😉

 

 

 

Vor unserer Haustür gibt es so einen kleinen Vorgarten, der allerdings total im Schatten liegt und daher keine besondere Freude macht, da es wenig „Buntes“ gibt, was dort wächst.  Als ich meinen zwei Mädels  vorschlug, dort ein paar Kübelpflanzen hinzustellen, haben sie sich gleich voller Freude darauf gestürzt. Es war eine Freude, ihnen zuzusehen, wie sie das kleine „Feld“ bearbeiteten und dekorierten…und es innerhalb eines Vormittages zu „ihrem“ Garten machten.

 

Fleißige „Gärtnerinnen“

Ihr fertiger „Garten“

 

Beide haben sich entgegen aller Vernunft auch für zwei Rosenstöcke entschieden (gehen wohl eindeutig nach mir). Einen Rosenstrauch in weiß und einen in rosa….einen für „Schneeweißchen“ und einen für „Rosenrot“ 🙂

 

Schneeweißchen

Rosenrot

 

Leider haben die meisten Pflanzen nicht überlebt…. Bis auf Schneeweißchen und Rosenrot !!! Diese sind, obwohl sie den ganzen Winter über im Freien waren und ich „Rabengärtnerin“ sie NICHT zugedeckt  habe, heuer wieder erblüht. Als ob sie wüssten, für wen sie es tun. 🙂

 

 

Ich mache mich wieder auf den Weg zurück zu meinem Liegestuhl, allerdings nicht um mich wieder hinein zu setzen, sondern um mir Wolle zu holen. Mir ist nämlich vor lauter Rosen und meinen Lieblingsfarben eine Idee für ein neues Häkelprojekt gekommen, das ich sofort umsetzen muss. Jetzt müssen die anderen Projekte wohl doch noch eine Weile länger warten.

 

 

 

Was es ist, dass mich so begeistert hat, dass es nicht warten kann? Das verrate ich euch in meinem nächsten Blogbeitrag……habt also noch ein bisschen Geduld.

Ich hoffe, ihr hatte Spaß bei meinem kleinen Rundgang durch unseren Garten und würde mich freuen, wenn ihr mir verratet, wo denn euer Häkel-Lieblingsplatz ist?

 

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